SEA Hinweise

Suchmaschinenwerbung SEA - Search Engine Advertising

Suchmaschinenwerbung (SEA)

Bei den so genannten Suchwortanzeigen kann der Werbende für bestimmte Suchbegriffe eine Position im Internet „erkaufen“. Hier zahlen Sie nur, wenn der potentielle Kunde auch auf Ihre Anzeige klickt.

Schlüsselwort-gesteuerte Anzeigen wie Google Adwords einsetzen

Suchmaschinenwerbung Google Adwords Yahoo Search Marketing WongSL

Werbung im Web: Schlüsselwort-gesteuerte Anzeigen wie Google Adwords einsetzen

Wie funktionieren Keyword-Anzeigen?

Bei Schlüsselwort-gesteuerten Anzeigen sind die Anzeigen, die auf den Suchergebnisseiten von Google, Yahoo, Bing oder Portalen erscheinen, abhängig von den vom Suchenden eingegebenen Suchbegriffen und dem Gebot des Werbetreibenden für die Position unter den möglichen Plätzen. Wie viele, wo und in welcher Form die Anzeigen eingeblendet werden, ist von Suchdienst zu Suchdienst, von Portal zu Portal unterschiedlich.

Die Abrechnung der Kosten erfolgt nach dem Cost-per-Click-Modell, jeder Klick kostet einen zwischen Anzeigen-Dienstleister und Werbetreibendem vor dem Einspielen der Anzeigen festgelegter Betrag. Dieser kann jederzeit vom Werbetreibenden erhöht beziehungsweise erniedrigt werden.

Die Anbieter bezahlter Links (Pay per Placement, Pay per Click, Pay per Performance, Pay per Listing) verkaufen bzw. versteigern die Anzeigen-Plätze auf den Suchergebnisseiten von Suchdiensten und Portalen. Bei Pay per Listing geht es um die Tatsache, überhaupt gelistet zu werden, bei den weiteren Formen um Anzeigen, die mehr oder weniger deutlich gekennzeichnet sind mit Begriffen wie Sponsored Links, Anzeigen oder Ads.

Bei der 2007 von Google eingeführten Variante Pay per Action muss der Werbungtreibende nicht bereits den Klick auf die Anzeige bezahlen. Der Link in der Anzeige führt auf eine spezielle Webseite des Anbieters, auf der der User etwas tun muss: seine Adresse angeben, einen Newsletter bestellen, ein Formular ausfüllen, an einem Gewinnspiel oder einer Umfrage teilnehmen oder sonstiges. Klickkosten entstehen dem Anbieter nur dann, wenn der Nutzer die gewünschte Aktion ausgeführt hat.

Die Modelle der Betreiber unterscheiden sich in der Art der Abrechnung. Im Prinzip werden die Plätze an Hand relevanter Suchbegriffe gekauft.


Was kostet der Klick?

Google AdWords benutzt ein Pay per Click-Modell. Allerdings ist nicht der Meistbietende automatisch erster im Anzeigenblock, sondern der, der am relevantesten ist, errechnet über eine Kombination aus Preis, Klickrate, und immer mehr auch die Qualität der Anzeige und der Landing Page. Der Text der Anzeige muss zum eingegebenen Keyword passen, die Webseite, auf der der User nach dem Klick landet, in inhaltlichem Zusammenhang zur Anzeige und damit zum Suchbegriff stehen.

Mitunter verändern sich die Anzeigenpositionen bei Google innerhalb eines Tages des Öfteren. Es ist ein 50:50 Modell: Wer oben steht, zahlt meistens am meisten - damit er oben bleibt, müssen Klickrate und Anzeigen-Qualität hoch sein. Andererseits wird aber auf die Anzeigen, die oben stehen, am meisten geklickt... Der Klickpreis beginnt bei 5 Cent, bei heiß umworbenen Begriffen wie "Hotel" geht der Preis pro Klick mitunter auf das Hundertfache.

Warum Firmen überhaupt Anzeigen buchen, wenn sie nicht unter den ersten zehn Anzeigen auftauchen? Google hat das Modell der Content-bezogenen Anzeigen bis auf "Suchergebnislisten" für Content-Seiten ausgeweitet. Es tauchen beim Weiterklicken alle Anzeigen auf, bei manchen Suchbegriffen bis zu 50 Stück und mehr. Auch unter dem Anzeigenblock auf Suchergebnisseiten taucht mitunter der Begriff "weiter" auf und es erscheinen alle Anzeigen in 10er Blöcken.

Yahoo Sponsored Search senkte 2007 den Startpreis für Anzeigen-Suchbegriffe von 15 auf 5 Cent. Mitte 2007 wurde auch das Positionsmodell geändert - seither spielt wie bei Google nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität der Anzeige eine Rolle für deren Platzierung. Seit Mitte 2008 spielte Yahoo in den USA und Kanada Anzeigen von Google ein... Inzwischen werden wieder die eigenen gezeigt, die aber beispielsweise auch beim Konkurrenten Microsoft auf dessen Suchdienst Bing eingespielt werden.

Microsoft Advertising spielt die Anzeigen auf alle eigenen Marken wie MSN, Windows Live Messenger, Bing und auf Partner wie Facebook ein.


Welche Keyword-Hilfen bieten die Anzeigen-Vermarkter?

Google bietet auf seiner Anzeigen-Plattform AdWords ein "Keyword-Tool". Zu Schlüsselbegriffen erhält man weitere, teilweise völlig sinnlose Wörter. Andererseits helfen diese Listen bei der Bestimmung von Nischen-Begriffen, die vielleicht selten eingegeben werden, dann aber möglicherweise von hoch motivierten - kaufbereiten - Suchern. Man wird allerdings den Eindruck nicht los, dass die langen Listen den Werbetreibenden animieren sollen, möglichst viele Keywords zu buchen.

Yahoo hat dieses Marketing-Instrument leider schon 2007 eingestellt. MIVA bot gute Hilfen für die Schlüsselwortbestimmung, die deutsche Niederlassung soll jedoch laut Medienberichten im 4. Quartal 2008 geschlossen werden. MSN Live Search von Microsoft hat auch ein Keyword-Tool.

Es gibt jedoch eine Reihe kostenpflichtiger Tools. Fragen Sie Ihre SEO-Agentur, wir empfehlen Ihnen das Instrument zur Keyword-Recherche, das sich für Ihr Unternehmen am besten eignet. Wir übernehmen auch gern für Sie die Keyword-Recherche über fremde und unsere eigenen Datenbanken.


Keyword-gesteuerter Anzeigen

Die Anzeigen erscheinen im Umfeld der User-Wünsche – entweder im Umfeld einer Suche oder eines Inhalts. Des weiteren: Sie haben als Werbetreibender die Kosten voll im Griff, Sie können jederzeit die Anzeigen stoppen oder ausdehnen. Damit die Konkurrenz Sie nicht aushebelt, indem diese permanent auf Ihre Anzeige klickt und Ihr Budget in wenigen Minuten verbrennt, haben die Anzeigen-Dienste Sperren eingebaut. Die größte Gefahr droht von Hackern der neuen Art: Software-Programme sind in Umlauf, mit denen gezielt Klicks auf Anzeigen generiert werden, ohne dass nachvollziehbar ist, woher die Klicks kommen.

Damit eine Werbekampagne über Text-Anzeigen erfolgreich wird, muss mit der selben Systematik wie für den Entwurf einer Website vorgegangen werden.

Im Prinzip sind Anzeigen, die zum Kontext einer Webseite passen, Verweise auf inhaltlich relevante Partner und damit ein qualitätsvolles Instrument und ein ideales Instrument, um Inhalts-starke Seiten, die kostenfrei ins Netz gestellt werden, zu refinanzieren.

Machen Kontext-Modelle Sinn? Für Google & Co sicher, denn sie können ihren Anzeigen-Kunden eine größere Reichweite bieten und damit die Klickrate, nach der sie bezahlt werden, erhöhen. Für denjenigen, der die Anzeigen auf seine Seiten einspielt, ist es auch ein Geschäft, denn er wird an den Klick-Einnahmen beteiligt. Für den Weinhändler als Werbetreibender? Im richtigen Umfeld platziert, machen seine Anzeigen auf fremden Webseiten sicher Sinn, sie mögen zwar weniger Klicks bringen als eine in SERPs gelistete Anzeige, dafür ist aber der User bereits ein ausgewählter, so dass die Konversionsrate besser sein könnte. Allerdings hat der Werbende keinen Einfluss darauf, ob die Texte, zu denen er erscheint, seine Zielgruppe erreichen oder nicht. Denn vor allem mit Google hoffen unzählige private Website-Betreiber Geld zu machen. Ob der Weinhändler, der hochpreisige Ware hat, dort sein Klientel findet, mag dahin gestellt sein, zahlen für den Klick aus Neugier muss er jedoch.

Ob User auf Dauer Text-Anzeigen auf Suchmaschinen oder Content-Seiten als Informationsquelle betrachten, wird sich zeigen. Plausibel sind die Anzeigen-Modelle, solange der Werbetreibende dafür sorgt, dass

  • der Suchbegriff in der Anzeige auftaucht (Wiedererkennungseffekt)
  • dazu ein relevanter Anzeigentext - nicht nur der Suchbegriff - und vor allem
  • der User gezielt auf die zum Anzeigentext passende Seite gelenkt wird.

Besonders die Verfahren, mit denen der Suchbegriff automatisch in die Headline der Anzeige eingespielt wird, zeigen, wie schwierig es ist, sich per kurzem Text von der Konkurrenz abzusetzen. Denn das automatisierte Verfahren verführt dazu, den Anzeigentext für tausende unterschiedlicher Suchbegriffe nur ein einziges Mal so neutral zu formulieren, dass er zu jedem gebuchten Keyword passt. Auf der Suche nach "Goldschmuck" zu Weihnachten 2004 erschienen bei Google 8 von 10 Anzeigen mit nur genau diesem Suchbegriff in der Schlagzeile, zu Weihnachten 2007 war es umgekehrt - die Werbenden haben inzwischen gelernt, dass ein Keyword allein noch keinen Kunden macht. Welche Anzeige löst beim Sucher die Aktion "Klick" aus und wandelt ihn somit vom Klicker in den Kunden? Das gilt es herauszufinden.


Wie sieht die Zukunft aus?

Die neueste Variante der Keyword-gesteuerten Anzeigen zeigte MIVA bereits 2004 mit dem Modell Pay Per Call: Ein Werbetreibender braucht gar keine Website mehr und kann dennoch bei Eingabe eines Suchbegriffs in Form einer kleinen Anzeige samt Firmenlogo und Text auftauchen. Die Anzeige erscheint ohne Link zu einer Website, dafür aber mit einer kostenfreien Telefonnummer - Geo-Targeting at it's best! Abgerechnet mit dem Werbetreibenden wird per Anruf, denn die Telefonnummer führt auf ein System von MIVA, das die Anrufe registriert, Kosten per Call ab 2 US-Dollar. Im Herbst 2005 wurde das System auch auf Plattformen in Europa eingeführt, England war der Testmarkt. Wolfhart Fröhlich, Geschäftsführer der deutschen MIVA, führt die Noch-Nicht-Einführung im Dezember 2005 auf Probleme mit dem deutschen Telefon-Adress-Vermarkter zurück.

Und der heißt Deutsche Telekom AG. Warum sie für die Gelben Seiten diese Cash Cow noch nicht eingeführt hat, ist ein Rätsel. Die Konkurrenz, GoYellow, zeigt auf dem deutschen Markt, wie's geht.

Google hat sich auf dem deutschen Markt mit einem Telefonbuchvermarkter zusammengetan. Wer etwas direkt über Google Maps sucht, bekommt mitunter Suchergebnisse von Firmen, die gar keine Website haben. Dieses Feld geht in den USA bereits weiter: Jeder kann Anzeigen auf Google Maps schalten, mit oder ohne Website. Genutzt wird das vor allem von Unternehmen, die den direkten schnellen Kontakt herstellen möchten: Wenn der Wasserhanh tropft, ist das Telefon wichtiger als jede Website oder E-Mail-Adresse.

Webdesign Hannover Laatzen informiert und berät Sie gerne über Suchmaschinenwerbung

Quelle: www.suchmaschine-optimierung.de

 

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Professionelle Suchmaschinenwerbung (SEA)

Suchmaschinenwerbung (SEA) Werben im Internet

Vom Klick zum Käufer

Bei den so genannten Suchwortanzeigen kann der Werbende für bestimmte Suchbegriffe eine Position im Internet „erkaufen“. Hier zahlen Sie nur, wenn der potentielle Kunde auch auf Ihre Anzeige klickt.

Entweder erscheint dann die Werbeanzeige bei Aufruf dieses Suchwortes …

  1. … auf der ersten Seite der Suchmaschinenergebnisse (Suchnetzwerk, klassische Suchmaschinenwerbung). Dabei werden bezahlte Suchtreffer in einem Werbeblock zusammengefasst und von den unbezahlten Ergebnissen visuell abgehoben.
  2. … oder im Content Netzwerk des Suchmaschinenanbieters. Dies sind hochfrequent besuchte Webseiten, die eines garantieren: eine exorbitant hohe Anzahl an kostenlosen Sichtkontakten (zweiter Darstellungskanal einer SEA-Kampagne).

Maßnahmen im Rahmen einer SEA-Kampagne:

  • Konkurrenzanalyse
  • Einsatz von Conversion Tracking
  • Kostenanalyse / Festlegung des Budgets
  • Auswahl von effektiven Ziel-URLs
  • Konzeption und Erstellung von handlungsauffordernden (persuasiven) Anzeigentexten
  • Implementierung von Deeplinks
  • Kontinuierliche Klickpreis-Steuerung und Keyword-Anpassung
  • Effiziente Budgetsteuerung / Gebotsverwaltung auf ROI-Basis
  • Marktscreening von neuester Technik, Wettbewerbern und allgemeinen Entwicklungen des Marktes

Webdesign Hannover Laatzen hilf Ihnen dabei, damit Ihre Suchmaschinenwerbung auch ein Erfolg wird!

 

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